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MFA - Medizinische Fachangestellte in München

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EIN TAG IM KRANKENHAUS BARMHERZIGE BRÜDER MIT…

… der gelernten Arzthelferin und Stationssekretärin Claudia Nießl.

Schon als Kind organisierte Claudia Nießl ihr Spielzeug nach sinnvollen Kriterien. Als junges Mädchen verknüpfte sie ihre Neugier auf den medizinischen Bereich mit ihrem angeborenen Organisationstalent und machte die Ausbildung zur Arzthelferin (heute: Medizinische Fachangestellte/MFA) in einer privaten Arztpraxis. Dort blieb sie 15 Jahre und übernahm in dieser Zeit das Praxismanagement. Seit 1 Jahr schafft Frau Nießl als Stationssekretärin der Inneren Medizin im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München Ordnung, steuert alles Bürokratische, hält den Ärzt:innen den Rücken frei, spricht mit Angehörigen, repariert Geräte, ist begeistert vom Krankenhaus-Waschdienst und nimmt ihren Patient:innen nebenbei noch Blut ab.

Guten Morgen Frau Nießl! Dem Gerücht nach sah dieses Arztzimmer, bevor Sie hier als MFA Medizinische Fachangestellte und Stationssekretärin anfingen, noch ganz anders aus. Jetzt ist es hier picobello! Räumen Sie eigentlich gern auf?

Ja, ich räume sehr gerne auf. Ordnung tut gut. Daher hat mich, als ich an meinem 1. Tag als MFA in dieses Arztzimmer kam, auch schier der Schlag getroffen. Auf den Schreibtischen stapelten sich die Unterlagen, Kittel und Schuhe – alles flog kreuz und quer herum. Jeder im Haus nannte das Arztzimmer nur die „Rumpelkammer“. Ich war sofort auf Mission: erstmal richtig Ordnung schaffen.

Das sieht man. Die Ablagen und Schubladen sind beschriftet: ‚Masken‘, ‚Handschuhe‘, ‚Briefumschläge‘, ‚Stifte‘. Alles scheint hier seinen Platz zu haben. Am Fax hängt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Und vor mir am Schreibtisch hängt ein Zettelchen: ‚Bitte Arbeitsplatz sauber und ordentlich hinterlassen‘.

Sie würden gar nicht glauben, wie viele Ärzte, die hochkomplizierte Operationen durchführen, Probleme haben, ein Fax zu bedienen. Als gelernte Arzthelferin bin ich es gewohnt, dafür zu sorgen, dass meine Ärzte keine Gedanken an Aufgaben verschwenden müssen, die ihnen Zeit und Nerven rauben. Ich halte ihnen den Rücken frei, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Wieso haben Sie persönlich sich denn nach so einer langen Zeit als Arzthelferin und Praxismanagerin für die Stelle im Krankenhaus entschieden?

Ich bekam 2 Kinder. Nach 5 Jahren zuhause war ich bereit, in Teilzeit in meinen Beruf als Medizinische Fachangestellte (MFA) zurückzukehren. Ich hatte Lust auf eine Veränderung, und dachte mir: wenn nicht jetzt, wann dann?

Ich hatte früher viele Patient:innen unserer Praxis an das Krankenhaus Barmherzige Brüder in München empfohlen und immer nur das Beste von dort gehört. Mein Vater und meine Großmutter, die selbst Krankenschwester in München war, sind dort auch Patienten gewesen und waren begeistert, wie freundlich das Personal war und wie gut sie sich dort aufgehoben gefühlt hatten.  

 

Also bewarben Sie sich im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München kurzerhand auf eine Stelle als Arzthelferin bzw. Medizinische Fachangestellte (MFA)?

Es gab nur eine ausgeschriebene Stelle als Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Radiologie, darauf bewarb mich ganz formell mit Lebenslauf und allen Zertifikaten. Ein paar Tage später rief mich die Personalreferentin Frau Roth an: Sie habe eine andere Idee für mich. Es bräuchte dringend eine Stationssekretärin in der Inneren Medizin, Abteilung Gastroenterologie und Kardiologie. Sie erklärte mir, dass es hier an Organisation fehle. Und fragte, ob ich nicht mal vorbeikommen wolle. Also bin ich in die Klinik gefahren, um die Kolleg:innen kennenzulernen und mir das Krankenhaus anzusehen – da habe ich dann sofort zugesagt. 

 

Beim Beruf der Arzthelferin oder medizinischen Fachangestellten (MFA) denkt man an die klassische Arztpraxis in München, beim Krankenhaus eher an die Krankenschwester.

Wir Arzthelfer und Medizinischen Fachangestellten (MFAs) sind eine der größten Berufsgruppen in Deutschland. Und trotzdem suchen alle händeringend nach Personal. Ich glaube, wenige MFAs wissen, wie viele Möglichkeiten sie eigentlich mit ihrer Ausbildung haben. Wir können Weiterbildungen in allen möglichen Bereichen machen, eben auch zur Praxismanagerin. Und kaum einer denkt daran, dass Arzthelfer:innen und Medizinische Fachangestellte (MFA) auch in Kliniken gesucht werden. Hier gibt es für uns noch mehr Einsatzgebiete und Optionen, sich beruflich weiterzuentwickeln – oder gleich die Ausbildung hier zu absolvieren.

Wieso denken Sie, dass sich so wenige Arzthelfer:innen und Medizinische Fachangestellte (MFA) in München in einem Krankenhaus bewerben?

Eine Praxis ist im Vergleich zum Krankenhaus heimelig und klein, man kennt jede Ecke, und weiß, wo alles liegt. Aber ich würde anderen Arzthelfer:innen und Medizinischen Fachangestellten (MFAs) gerne sagen, dass Sie keine Angst vor der Klinik zu haben brauchen.

Für mich war dieser Schritt auch ein Sprung ins kalte Wasser – nach 5 Jahren aus dem Beruf, und dann gleich in ein so großes Haus. Aber als ich dann an meinem 1. Arbeitstag hier hereinkam, wurde ich wie eine langjährige Kollegin begrüßt: „Endlich bist du da! Wir können es kaum erwarten, dass du bei uns anfängst!“.

Zwar habe ich mich an diesem Nachmittag dann auch wirklich erstmal verlaufen. Aber da kam sofort jemand um die Ecke und sagte: „Ich sehe es Ihnen an – Sie finden nicht mehr heraus, stimmt‘s?“.

Seither ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht gerne in die Arbeit gegangen bin. Und ich muss sagen, dass die Beschilderung im Haus eigentlich sehr übersichtlich ist.

 

Was gefällt Ihnen denn so gut daran, als Arzthelferin und Stationssekretärin im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München zu arbeiten?

Ich hatte mir ein Krankenhaus viel anonymer vorgestellt. Doch was mich hier von Anfang sehr positiv überrascht hat, war die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit am Haus. Man wird hier von jedem begrüßt, der einem über den Weg läuft! Ich habe eigentlich noch keinen griesgrämigen Menschen kennengelernt. Die Stimmung ist einfach gut. Und jeder hier ist hilfsbereit – wir achten alle sehr aufeinander. Obwohl ich so viele Leute kennengelernt habe, fühle ich mich genauso wohl und aufgehoben, wie als Medizinische Fachangestellte (MFA) in meiner alten Praxis. Ich freue mich jeden Morgen auf meinen Arbeitstag, wenn ich mein Radl aufs Südliche Schlossrondell schiebe. Und wenn ich dann meinen Spind aufmache, wartet da schon mein frisch gewaschener und gebügelter Kasack auf mich.

 

Doch Sie haben auch eine Menge zu tun. Während wir reden, klingelt unablässig das Telefon und Ihre To-Do-Liste wird länger und länger. Sie sind als Medizinische Fachangestellte (MFA) und Stationssekretärin für die Assistenzärzt:innen der Station E-2 zuständig.

Und darüber hinaus erledige ich Aufgaben für die Stationsleitung und alle anderen Assistenzärzt:innen der Abteilung für Innere Medizin. Ich organisiere Befunde aus anderen Krankenhäusern oder von Fachärzten, bereite Rezepte zur ärztlichen Unterschrift vor, schreibe Dienstpläne, bearbeite Anfragen von Versicherungen und bin 1. Ansprechpartnerin für Angehörige am Telefon, die sich nach ihren Lieben erkundigen möchten oder Fragen haben. Den ganzen Tag über bin ich viel auf Axe, laufe bei der Visite mit oder schaue mit einem Angehörigen am Telefon bei einem unserer Patienten herein. Dazu klingelt das Telefon immer, wenn etwas kaputt geht ­– wenn ich es nicht selbst reparieren kann, rufe ich den entsprechenden technischen Dienst an. Sie glauben gar nicht, wie viele verschiedene Ansprechpartner es hier im Krankenhaus gibt, z.B. 1 Dame nur für Reklamationen in den Patientenzimmern, 2 Herren nur für die Druckerpatronen, und 2 andere Herren sind nur für die Akten im Keller zuständig. Ach, und nebenbei helfe ich noch bei den Blutabnahmen.

Was machen die alle hier nur, wenn Sie mal im Urlaub sind?

(Lacht). „Am besten selbst auch gleich Urlaub nehmen!“, sagen meine Ärzte immer. Eine Ärztin hat sich meine Telefonnummer sogar hinten auf Ihr Diensthandy geklebt. Nach meinem letzten Urlaub habe ich meinen eigenen Schreibtisch nicht wiedergefunden, so voll beladen war er. Das Fax quoll über, und ich musste erstmal alles auf den Nebentisch hieven, um überhaupt an meine Tastatur zu kommen. Seither versuche ich als eingefleischte Arzthelferin, meinen Ärzten mit Listen und Anleitungen alles so vorzubereiten, dass sie auch klarkommen, wenn ich mal nicht zur Stelle bin.

Das klingt nach viel Arbeit.

Viel Arbeit macht sich der, der nicht gut organisiert ist. Am Ende meines Tages ist in der Regel neben all meinen To-Dos ein Häkchen gesetzt, und die Zeit vergeht wie im Flug. Manchmal habe ich auch Leerlauf. Dann putze ich ein bisschen, fülle die Schränke auf und sortiere die Ablagen. Nichts zu tun, ist auch nicht gut.

Hätten Sie nicht gern manchmal Verstärkung?

Es wäre aus vielen Gründen schön, hier noch jemanden am Schreibtisch sitzen zu haben. Zu zweit macht das Arbeiten doch auch einfach noch mehr Spaß. In meiner alten Praxis habe ich andere Arzthelfer:innen und Medizinische Fachangestellte (MFAs) ausgebildet, und ab September bekomme ich hier 6 Monate einen Azubi oder eine Azubine. Darauf freue ich mich sehr.

Frau Nießl, darf ich Ihnen nun „Feierabend“ auf die To-Do-Liste schreiben?

Mit zwei kleinen Kindern? Ha, das können Sie streichen! Jetzt frage ich erst meine Ärzte, ob sie noch etwas brauchen. Dann räume ich hier die letzten Sachen weg und wische einmal über die Schreibtische, für die Spätschicht. Und danach schwinge ich mich aufs Fahrrad in Richtung Kindergarten. Da geht es dann gleich weiter.

Na, dann wünsche ich Ihnen einen ordentlichen Tag und viel Spaß beim Kinderzimmer Aufräumen! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, und Ihnen alles Gute, Frau Nießl!

Vielen Dank, das wünsche ich Ihnen auch! Ach, lassen Sie nur, ich räume das eben weg.

 

Sie könnten sich vorstellen, als Arzthelfer oder Arzthelferin, Praxismanagerin oder Medizinischen Fachangestellten (MFA) an einem sauberen Schreibtisch neben Frau Nießl zu sitzen? Oder suchen nach einem Ausbildungsplatz als Medizinische Fachangestellte (MFA) mit spannenden Einsatzgebieten und einer tollen Ausbilderin?

Werfen Sie einen Blick in die Stellenanzeigen des Krankenhauses Barmherzige Brüder in München. Frau Nießl und ihre Kolleg:innen freuen sich darauf, Sie kennenzulernen!

Zu den Stellenanzeigen: Medizinische Fachangestellte (MFA)
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