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Krankenschwester in München

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EIN TAG IM KRANKENHAUS BARMHERZIGE BRÜDER MIT…

…der Krankenschwester Frau Van Vooren.

Weshalb in einer Familie, in der alle Lehrer wurden, ein Mädchen mit 12 Jahren verkündet: „Ich werde Krankenschwester!“ – darüber sollen sich andere Gedanken machen. Fest steht: Frau Van Vooren wurde zur Krankenschwester berufen. Das wird klar, wenn Sie Sätze sagt wie: „Das Gefühl ‚morgen-muss-ich-leider-arbeiten‘? – kenne ich nicht!“.

Weshalb Frau Van Vooren ihren Beruf liebt, und wie ihr 38-jähriger Weg als Krankenschwester „genau richtig!“ verlief, das fragen wir sie an einem Vormittag im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München. Denn hier hat sie die Palliativstation mit dem großen Garten zwischen Küche und Kapelle für ihre letzten 10 Berufsjahre auserkoren.

Frau Van Vooren, Sie sagen: „Schichten am Wochenende und in der Nacht sind meine Lieblingsschichten“ – und brechen damit mit einigen Klischees, die ich über Pflege im Kopf habe: Knochenjob. Überlastet. Ausgebeutet. Was bedeutet der Beruf der Krankenschwester denn für Sie?

Ich versuche es auch mal mit drei Worten: Es macht Sinn.

 

Dann antworte ich darauf: Wir haben Zeit!

Ja, auch das. Ich habe Zeit. Zeit für Menschen. Zeit für Gespräche. Zeit, eine Hand zu ergreifen. Den Rücken zu massieren. Einen warmen Waschlappen aufs Essenstablett legen. Lippen zu befeuchten. Und als Krankenschwester das Leben von Menschen im letzten Lebensabschnitt mitzugestalten. Das bereitet mir große Freude.

Sie arbeiten seit 38 Jahren als Krankenschwester und haben Ihr Berufsfeld großflächig abgeschritten. Welche Arten der Pflege haben Sie in dieser Zeit kennengelernt?

Ich habe direkt nach der Schule meine 3-jährige Ausbildung als Krankenschwester in Bayreuth begonnen. In einem städtischen Klinikum habe ich dort die ‚großen Mühlen‘ kennengelernt. Ich habe in einem Nervenkrankenhaus gearbeitet, auch in der Forensik – also mit Verbrechern, Mördern und schweren Fällen der Psychiatrie – und dabei auch die Psyche der Menschen auf der dunkelsten Seite des Lebens kennengelernt. Ich war in einer Praxis der Neurologie und Psychiatrie und habe dort das klassische Monday-to-Friday gelebt. Ich war 12 Jahre Betriebskrankenschwester, und betreute dort vom Vorarbeiter bis zum CEO alle Mitarbeiter eines großen Fahrzeugteile-Hersteller – mit ihren Gebrechen, aber auch mit ihren Themen. Ich habe als Dialyse-Krankenschwester gearbeitet. Ich habe 2 Töchter bekommen und war 10 Jahre zuhause – eine wunderbare Zeit. Krankenschwester bin ich dennoch geblieben. Also bin ich zurück in die Arztpraxis gegangen. Bis sich der Wind wieder drehte: Mein Vater starb. Und ich lernte die Palliativ-Pflege kennen. Da war für mich klar: Das! Das ist meine Aufgabe. Hier gehöre ich jetzt hin.

Also machten Sie die Palliativ Care-Weiterbildung und bewarben Sie sich bei den Barmherzigen Brüdern als Krankenschwester direkt auf der Palliativstation?

Richtig. Schon in der Ausbildung sprachen alle immer von den „Barmis“. Wie schön und gut organisiert es dort sei. Am Tag meines Vorstellungsgesprächs war am Romanplatz eine riesige Baustelle, Lärm und Chaos. Doch als sich die Tür zur Station öffnete, betrat ich eine andere Welt. Wow! Das gefällt mir, dachte ich damals.

Was hat Ihnen hier so gefallen?

Ich bin eine Kaffeetante. Kaum hatte ich die Jacke abgelegt, da kam schon jemand ums Eck und sagte: „Sie brauchen erstmal einen Kaffee!“. Noch heute lache ich darüber mit meinem Kollegen: „Dein Kaffee damals, Petar!“

Und ist es nun auch wirklich so schön bei den „Barmis“?

Es ist schön. Und es ist genauso, wie es sein sollte. Wir haben hier ein respektvolles und herzliches Miteinander, ohne dabei zu eng zu sein. Es gibt klare und verlässliche Strukturen, die es uns ermöglichen, unseren Tag flexibel zu planen. Denn hier bestimmen die Patienten und ihre Bedürfnisse den Tagesplan. Was mir besonders an der Palliativstation gefällt: die Ehrlichkeit. Bei uns gibt es kein um-den-heißen-Brei-reden. Keine Ellenbogen. Jeder hat seinen eigenen Blick auf das Leben, niemandem wird Spiritualität aufgedrängt. Der eine arbeitet gerne mit sinnlichen Erfahrungen wie Klangwaschungen, die andere hat immer ein offenes Ohr und eine starke Schulter zum Anlehnen. Wir alle bringen unser Herz in die Arbeit mit. Und wir lachen viel miteinander.

Entschuldigen Sie – ich stutze. Wir sprechen doch von der Palliativ-Station? Sie beschäftigen sich als Krankenschwester doch tagein tagaus mit Sterbenden und Trauernden. Und es wird dennoch wird viel gelacht bei Ihnen?

Sie klingen wie meine Tochter! Die hat mich hier mit etwas Scheu letztens zum ersten Mal auf Station besucht und danach mit großen Augen gesagt: „Mama! Ihr habt doch irgendwas genommen! Wie kann es sein, dass ihr alle so gut drauf seid? Bei euch ist richtig gute Stimmung!“. Nein, wir nehmen nichts ein. Bis auf die Dosis Leben, die wir hier alle täglich abbekommen. Übrigens sind wir kein Hospiz, das wird gern verwechselt. Eine Palliativstation hat die Aufgabe, die Symptome schwerkranker Menschen zu lindern, während das Hospiz ein Zuhause auf Zeit für Sterbende ist. Bei uns werden Patienten durchaus auch wieder nach Hause entlassen.

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Wie also sieht Ihr Beruf als Krankenschwester auf der Palliativstation nach so vielen Jahren „im Geschäft“ heute aus?

Das „Geschäft“ ist mit 38 Jahren Erfahrung bestückt, und ich bin für diesen letzten Abschnitt gut gerüstet. Ich darf nun meinen Beruf als Krankenschwester so ausführen, wie ich es mir immer gewünscht habe: Mit Zeit für die kleinen großen Dinge, die wirklich zählen.

Was heißt das konkret?

Konkret: In unserem Dach sind Fenster, damit unsere Patienten den Himmel sehen können. Wenn nachts im Winter die Schneeflocken fallen. Wenn die Sommerabende lang sind. Wenn es dunkel wird, gehen die Gedanken auf Wanderschaft. Und nicht selten entstehen mit uns Krankenschwestern tiefe Gespräche. Über das Leben. Über Ängste. Über die schönsten Momente. Freude und Trauer liegen hier nah beieinander. Wenn ein Angehöriger weint und darunter lachen muss, sage ich immer: „Wir stehen alle auf einem lachenden und auf einem weinenden Bein.“

Oder das, nochmal konkret: Bei uns darf gefläzt, geträumt, geraucht und Wein getrunken werden. Letztens sagte ein Patient: Ach, wie gerne würde ich dieses olle Schmerzmittel jetzt gegen einen Schnaps tauschen! Da habe ich um 23 Uhr noch den Frater Eberhard angerufen: „Sag mal – habt ihr vielleicht einen Klaren drüben?“. Der Mensch und seine Lebensqualität stehen hier und jetzt im Mittelpunkt. Egal, wo jemand herkommt, woran er glaubt, ob arm oder reich.

Arm oder reich. Da muss ich daran denken: Vorhin habe ich das Obdachlosenmobil der Barmherzigen Brüder ausfahren sehen.

Mit Pater Eberhard am Steuer. Es kommen auch viele zu uns, die niemanden mehr haben, etwa aus dem Männerwohnheim. Für diese Menschen eine Krankenschwester zu sein, ist besonders erfüllend. Sie sind für ein Lächeln und eine warme Hand so dankbar. 

Und was macht das alles mit Ihnen als Krankenschwester, Frau Van Vooren?

Man wird wurschtiger – also gelassener. Die Kassiererin ist heute langsam? Was soll`s. Einfach mal 5 gerade sein lassen. Ich gehe in meinem Beruf als Krankenschwester und in meinem Alltag heute mit viel mehr Entspanntheit durchs Leben. Das merken auch meine Töchter, die das ganze Leben ja noch vor sich haben.

Und was würden Sie als Krankenschwester jungen Menschen, die den Beruf der Krankenschwester anstreben, raten?

Der Beruf der Krankenschwester sollte eine Berufung sein. Wenn dich dein Tun nicht erfüllt, such dir etwas, das dir Freude macht. Sei ein Teamplayer – Pflege funktioniert nur gemeinsam. Verliere nie deinen Humor. Der ist genauso wichtig wie jede Medizin. Denke auch an dich selbst. Grenzen sind etwas, das uns Menschen Halt und Vertrauen gibt. Und Ehrlichkeit. Sie richtet deinen inneren Kompass aus. Sei mutig und folge seinem Kurs, deiner Neugier und Freude. Als Krankenschwester hast du so viele Möglichkeiten, deinen Beruf zu gestalten: Geh auf ein Schiff, unterrichte, geh zur Bundeswehr oder richte dir das Leben in einem geregelten Job in der Praxis ein… wohin auch immer es dich ruft – du wirst überall gebraucht.

Frau Van Vooren, ich danke Ihnen herzlich für dieses schöne Gespräch. Es ist nun 10.30 Uhr. Sicher ruft die Arbeit?

Das Leben ruft!

 

Sie sind Krankenschwester oder haben eine Ausbildung in der Pflege absolviert? Fragen Sie Ihren inneren Kompass, ob der Sie zu uns an den Romanplatz führt. Schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ans Krankenhaus Barmherzige Brüder in München. Wir freuen uns auf Sie!

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